{"id":1538,"date":"2024-09-08T11:33:23","date_gmt":"2024-09-08T11:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.leopolddutrey.com\/?p=1538"},"modified":"2024-09-08T11:35:44","modified_gmt":"2024-09-08T11:35:44","slug":"mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.leopolddutrey.com\/fr\/2024\/09\/08\/mannheim\/","title":{"rendered":"Mannheim"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin heute in Mannheim. Gestern habe ich mich von Marco und Frederic in M\u00fcnchen verabschiedet und bin weiter nach Mannheim gefahren, was ja quasi auf dem R\u00fcckweg nach Paris liegt. Aber warum Mannheim? Mannheim ist die Stadt, in der ich damals studiert habe. Nach meinem franz\u00f6sischen Abi habe ich mir ein paar Studieng\u00e4nge \u00fcberlegt, bei denen ich meine Deutschkenntnisse weiterentwickeln k\u00f6nnte. Klar, ich hatte mehrere Universit\u00e4ten im Kopf, aber am Ende wollte nur eine mich wirklich haben. Zum Gl\u00fcck war das keine schlechte Wahl. Zugegeben, ich habe mich auch nur bei ziemlich wettbewerbsstarken Studieng\u00e4ngen beworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Jahre zuvor, als ich an die Internationale Schule in Grenoble kam, fand ich mich in einer deutschen Klasse\u2013 umgeben von Leuten, die meiner Meinung nach schon flie\u00dfend Deutsch sprachen. Das war nat\u00fcrlich nicht der Fall, ich war nur schlechter als sie. Und nach der B2-C1-Pr\u00fcfung, die wir alle machen mussten, war ich, objektiv betrachtet, tats\u00e4chlich der Schlechteste. Ich war nicht gerade stolz darauf, der Einzige zu sein, der die Pr\u00fcfung nicht bestanden hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe gute Nachrichten f\u00fcr euch! Ihr habt alle die B2-C1-Pr\u00fcfung bestanden! Nur einer hat es nicht geschafft, aber er wei\u00df es schon.\u201c So verk\u00fcndete es Frau Schaeffer vor der ganzen Klasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer h\u00e4tte damals gedacht, dass ich heute hier sitze und nun auf Deutsch schreibe? Ich zumindest nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade bin ich bei Romy zu Hause in Mannheim. Es f\u00fchlt sich hier fast wie ein zweites Zuhause an, nicht nur, weil sie seit 2018 immer noch dieselbe Wohnung in Mannheim hat, sondern auch, weil ich hier schon so oft \u00fcbernachtet habe. Romys \u201eWohnung-Starter-Pack\u201c umfasst Alexa, die in der K\u00fcche Popmusik abspielt, dimmbare Lichter und abends Kerzen, jede Menge Pflanzen und einen Staubsauger-Roboter, der meiner Meinung nach nicht so wirklich funktioniert. Mehr brauche ich nicht, um mich wohlzuf\u00fchlen. Au\u00dferdem wohnt sie super zentral, und die Wohnung hat viel Licht \u2013 das ist auch ein echter Pluspunkt. Damals habe ich immer die Fitness-First-Karte von ihrem Bruder Philip ausgeliehen, damit wir mit Romy gemeinsam die Sauna und das kleine Schwimmbad im Q7 genie\u00dfen konnten. Sport haben wir da nie gemacht, f\u00fcr uns war Entspannung wichtiger.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2017 habe ich auch oft eine Sauna in Deutschland genossen. Allerdings nicht in Mannheim, sondern in Nebel auf Amrum. Als mein Vater in Aix-en-Provence studierte, hatte er einen coolen deutschen Kumpel, mit dem er alles unternahm. So \u00e4hnlich wie Romy und ich, nur dass mein Vater dadurch nie Deutsch gelernt hat. Mittlerweile spreche ich mit Romy fast nur noch Deutsch. Der coole deutsche Kumpel meines Vaters hie\u00df \u00fcbrigens Philipp. Heute ist er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in Hamburg, hat vier Kinder und eine Frau.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich meinen Eltern sagte, dass ich mein Deutsch verbessern wollte, haben sie sofort an Philipp gedacht. Sie schrieben ihm eine E-Mail, und im n\u00e4chsten Sommer war ich auf Amrum. Mein Vater hatte zuvor Rosetta Stone illegal auf meinen Laptop geladen, und ich habe versucht, ein bisschen was zu lernen. Aber so richtig angefangen habe ich erst auf Amrum. Ich habe den Kurs tats\u00e4chlich bis zum Ende durchgezogen. Naja, am Ende habe ich nur noch die Aussprache-\u00dcbungen gemacht, weil es sonst zu lange gedauert h\u00e4tte, auch noch das Schreiben und die Grammatik f\u00fcr jedes Niveau zu \u00fcben. Zum Gl\u00fcck sind Schreiben und Grammatik heute mit ChatGPT nicht mehr so wichtig. Vokabeln zu kennen und sich gut ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen, ist viel entscheidender.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachhinein war es eine gute Idee, dass ich mich so stark auf die Aussprache fokussiert habe. Ich wollte unbedingt das gesamte Vokabular einmal durchgehen, richtig aussprechen und wiederholen. Man vergisst schnell, wie viel man beim Sprachenlernen wiederholen muss, um Fortschritte zu machen. Egal ob es um Satzstrukturen geht \u2013 man muss alles so oft wiederholen, bis die Worte, Gedanken und die Aussprache zu einem Teil von einem werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lag oft nach der Sauna im Keller, machte meine Rosetta-Stone-\u00dcbungen, h\u00f6rte die Satzstrukturen an und wiederholte sie, w\u00e4hrend ich mir die sch\u00f6nen Bilder anschaute. Auf dem riesigen Laptop meiner Mutter sah das schon beeindruckend aus. Solche gro\u00dfen Laptops gibt\u2019s heute nicht mehr. Er war allerdings auch echt schwer. Meine Freunde in Mannheim nannten ihn \u201edas Monster\u201c. Zum Gl\u00fcck habe ich ihn mittlerweile gegen ein MacBook Air eingetauscht, mit dem ich gerade diese Zeilen tippe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war auf jeden Fall eine besondere Zeit: Nebel, Amrum, das \u201eMonster\u201c, Rosetta Stone, 17 Jahre alt, Gasteltern, mit denen ich ordentlich Eierlik\u00f6r mit Vanilleeis essen und tollen Wein im Restaurant probieren konnte. Meine Eltern waren nicht dabei. Sie kamen erst in der letzten Woche des Sommers mit meinem Bruder und meiner Schwester, und bis dahin war mein Deutsch schon ziemlich fl\u00fcssig. Es war beeindruckend, wie viel Fortschritt ich in so kurzer Zeit gemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im September 2017, zur\u00fcck an der Internationalen Schule in Grenoble, war mein Deutsch-Niveau pl\u00f6tzlich besser als das meiner Mitsch\u00fcler. Es war nun hoch genug, um es nicht so leicht wieder zu verlieren. Ein paar Monate sp\u00e4ter habe ich dann tats\u00e4chlich das B2-C1-Diplom bestanden. Es war auch mein letztes Schuljahr vor dem Abi, und die Zeit, in der wir uns f\u00fcr Universit\u00e4ten beworben haben. Mir wurde klar, dass Deutsch das Einzige war, was mich wirklich von den anderen abhob. Deutsch gilt in Frankreich ein bisschen als Elitesprache. Die meisten Sch\u00fcler w\u00e4hlen lieber Spanisch, weil es einfacher ist und sie so bessere Noten bekommen, um sich eine \u201eMention Tr\u00e8s Bien\u201c (1,0) im Abi zu sichern. Die, die Deutsch w\u00e4hlen, sind oft von ehrgeizigen Eltern gedr\u00e4ngt worden, um in einer besseren Klasse zu landen. Meine Eltern hatten f\u00fcr mich noch ein anderes Argument: \u201eDu sprichst doch Englisch, das ist fast so nah an Deutsch, wie Franz\u00f6sisch an Spanisch!\u201c Das war nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe L\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich sage oft, dass meine F\u00e4higkeit, Deutsch gut auszusprechen, vielleicht daher kommt, dass ich schon mit drei Jahren Franz\u00f6sisch zu Hause, Englisch in der Schule und mit meinen Freunden sprach, und sogar ein paar W\u00f6rter auf Thai aussprechen konnte. Ich glaube wirklich, dass diese fr\u00fch entwickelte Aussprachevielfalt mir hilft, die Betonungen in verschiedenen Sprachen zu erkennen und richtig auszusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>2018 wurde ich an der Universit\u00e4t Paris-Dauphine angenommen und entschied mich f\u00fcr den deutsch-franz\u00f6sischen Studiengang. Innerhalb von drei Jahren w\u00fcrde ich drei Semester in Mannheim studieren, bevor ich zur Mitte des zweiten Jahres nach Paris umziehen w\u00fcrde, um dort die letzten drei Semester zu absolvieren. Alle Vorlesungen waren auf Englisch, aber das Studium war dual, also eine Art Doppeldiplom in internationaler BWL zwischen der Dauphine-Universit\u00e4t in Paris und der DHBW in Mannheim. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Unternehmensanteil des Studiums habe ich mir ein deutsches Unternehmen gesucht. Das war in Bochum. Alle drei Monate hatte ich also auch eine neue Wohnung in Bochum f\u00fcr die Praxisphasen. Das st\u00e4ndige Hin- und Herreisen war zwar anstrengend, aber wenn ich mich nicht f\u00fcr ein deutsches Unternehmen entschieden h\u00e4tte, das mich auch haben wollte, w\u00fcrde ich heute nicht so gut Deutsch sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt bin ich in Mannheim, wo ich damals studiert und gelebt habe. Romy hat nat\u00fcrlich entspannte Musik laufen, und drau\u00dfen regnet es ordentlich. Wir haben beschlossen, erst einen Spaziergang zu machen, anstatt den Sonntag schon fr\u00fch morgens mit einem Film zu beginnen. Fabian, Romys Freund, ist auch da. Er besch\u00e4ftigt sich gerade mit den Puzzleteilen, die Romy auf dem Tisch ausgebreitet hat. Romy meinte, das hilft ihr, den Kopf freizubekommen. Gerade ist sie aber mit ihrem Handy besch\u00e4ftigt, und das Buch, das halb offen auf ihrem Scho\u00df liegt, konnte sie auch nicht wirklich davon abhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Romy und ich sind uns da ziemlich \u00e4hnlich. Manchmal sind wir pr\u00e4sent, ohne wirklich da zu sein. Wir k\u00f6nnen zusammen sein, ohne viel zu reden. Wir unterhalten uns, auch wenn wir beide wissen, dass wir nicht wirklich zuh\u00f6ren. Aber das ist okay. Wir wissen das und nehmen es nicht \u00fcbel. Das ist auch das Sch\u00f6ne daran. Alles ist easy. Ich mache eben gerade mein eigenes Ding \u2013 ich schreibe.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals habe ich im CSH in Mannheim gewohnt, dem Curt-Sanding-Haus, einem ziemlich internationalen Studentenwohnheim. Es gibt das Geb\u00e4ude aber nicht mehr, es wurde abgerissen. Ich habe es nicht miterlebt, aber wenn ich daran denke, \u00fcberkommt mich schon ein bisschen Nostalgie. Ich werde nie wieder mein Zimmer im siebten Stock besuchen k\u00f6nnen. Die Leute, die dort damals wohnten, sind nat\u00fcrlich l\u00e4ngst weg. Ich habe oft aus dem Fenster geschaut, auf die Autobahn, und \u00fcber mein Leben nachgedacht, besonders abends, wenn die Stra\u00dfenlaternen angingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Montagabend fahre ich zur\u00fcck nach Paris. Wir machen am Montag noch einen Coworking-Tag bei Romy zu Hause, und abends geht&#8217;s dann los. Mannheim ist viel n\u00e4her an Paris als M\u00fcnchen. Es gibt einen direkten Zug von Mannheim nach Paris, der nur drei Stunden braucht. Romy war gef\u00fchlt \u00f6fter spontan bei mir in Paris als ich bei ihr in Mannheim, aber wir wissen, dass es immer spontan klappen kann. Diesmal habe ich ihr am Tag vorher Bescheid gesagt, dass ich nach Mannheim komme. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie hat mich mit ihrem Mini-Cabrio abgeholt, laut Popmusik an und gute Laune, und wir sind am Wasserturm vorbei Richtung Innenstadt gefahren, wo sie wohnt. Obwohl ich schon ziemlich kaputt war, habe ich mich abends noch aufgerafft, um ein Bananenweizen zu trinken und mich vom Alkohol dazu \u00fcberreden zu lassen, dass wir doch noch ins Hafer 49 gehen konnten, wo Romy uns Pl\u00e4tze auf der G\u00e4steliste organisiert hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Als ich ein bisschen angetrunken war, f\u00fchlte ich mich viel besser, obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich dort eigentlich sollte. Ich bin kein gro\u00dfer T\u00e4nzer, und es gab auch niemanden, mit dem ich die Nacht verbringen wollte. Die Stimmung war trotzdem gut, besonders, als wir uns von der Menge zur\u00fcckzogen und uns in die Strandk\u00f6rbe am Ufer des Verbindungskanals am Neckar setzten. <\/p>\n\n\n\n<p>Sobald ich sa\u00df, war es wirklich angenehm, und Pam, Romys Freundin, die als Videografin arbeitet und uns auf die G\u00e4steliste gesetzt hatte, kam auch noch zu uns. Es war sch\u00f6n, mit ihr zu quatschen, aber noch sch\u00f6ner war es, als wir um 22 Uhr nach Hause liefen und auf dem R\u00fcckweg im Jungbusch-Viertel bei Chef D\u00f6ner einen Kalbfleisch-D\u00f6ner mitnahmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu Hause hat Romy uns dann Tiramisu serviert, das sie extra vor meiner Ankunft vorbereitet hatte. Sie war stolz darauf, das Schoko-Tiramisu-Rezept ausprobiert zu haben, dass ich ihr letztes Mal per WhatsApp geschickt hatte. Fabian kam auch noch dazu. Wir haben uns alle 2018 in Mannheim im Doppelabschlussprogramm kennengelernt. Sp\u00e4ter habe ich ziemlich gut auf Romys neuem, dunkelgr\u00fcnen Vintage-Sofa geschlafen.<\/p>\n\n\n<!-- wp:themify-builder\/canvas \/-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin heute in Mannheim. Gestern habe ich mich von Marco und Frederic in M\u00fcnchen verabschiedet und bin weiter nach Mannheim gefahren, was ja quasi auf dem R\u00fcckweg nach Paris liegt. Aber warum Mannheim? Mannheim ist die Stadt, in der ich damals studiert habe. 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